Screen der interaktive Shell Manager unter Linux
Screen ist ein Werkzeug wo einem hilft mehrere Shells zu verwalten. Man kann die Shell lokal oder auf einem anderen Zielsystem laufen lassen. Man muss aber vorher die Software installieren. Jede Screen Session läuft in einem eigenen Prozess. Man kann also z.B einen Serverprozess in einer Screen Session starten und dann die Shell einfach schliessen.
Das ganze läuft im Hintergrund weiter. Zudem kann man diese Session auch öffnen und weiter in dieser virtuellen Shell arbeiten. Konkret verliert man seine Arbeit nicht und kann dort weiterarbeiten wo man aufgehört hat.
Unter Gentoo Linux geht die Installation von Screen sehr einfach:
emerge screen
Nach dieser installation sollte man einen Blick in die Manpage machen oder die Hilfe abrufen.
man screen
oder
screen -h
Starten einer Screen Session mit dem Namen job01:
screen -dmS job01
Auflistung der Screen Sessions:
screen -ls
Die Screen Session öffnen mit dem Namen job01:
screen -r job01
In der Session kann man über Control +a und dann d die Session wider verlassen.
Zudem kann man auch gleich beim öffnen einer Screen Session die Arbeit initialisieren die man benötigt. In meinem Beispiel hat die Screen Session den Namen job02 und wir werden über tail -f ein Log-File überwachen. Das ganze sieht dann so aus:
screen -dmS job02 tail -f /var/log/apache2/error.log
Sollche Screen Session gehen erst verloren , wenn man die Session Terminiert (Ctrl+C) oder das Zielsystem ein Reboot oder Shutdown Befehl bekommt. Beim schliessen der Konsole oder bei einem Netzwerk Unterbruch, bleibt die Screen Session aktiv bis der ausgeführte Job in der Session abgearbeitet ist.
Bei wichtigen Aufgaben auf einem externen Server verwende ich immer Screen. Ich kann euch das Tool nur empfehlen.
Probiert es einmal aus!